Klassik
Freitag, 10. Mai 2024
20:00

Eintritt 25 €/
ermäßigt 13 €

Altes Sudhaus im Schloss Seefeld
Serafina Starke

Fuge und Streichquartett mit Solisten des BRSO

Serafina Starke, Sopran
Korbinian Altenberger,
Violine
Jehyee Lee,
Violine
Benedict Hames, 
Viola
Jaka Stadler
,
Violoncello

Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: Adagio und Fuge c-Moll, KV 546
Jörg Widmann: "Versuch über die Fuge", 5. Streichquartett mit Sopran (2005)
Ludwig van Beethoven: Streichquartett B-Dur, op. 130

Alljährlich finden sich Solisten aus dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zusammen, um sechs Kammerkonzerte pro Saison einzustudieren. In der Regel präsentieren die Ensembles weniger bekannte, aber großartige Werke für verschiedenartige instrumentale Zusammensetzungen:

Am 29. Dezember 1783 vollendete Mozart als Abschluss einer Reihe von Fugenkompositionen der Jahre 1782/83 – Zeichen der ernsthaften Auseinandersetzung mit dem von Baron van Swieten ermöglichten Studium von Bach und Händel – eine Fuge für zwei Klaviere (KV 426). Vier Jahre später griff er darauf zurück, setzte sie für Streichquartett und fügte ein Adagio von 50 Takten hinzu. Dieses «Präludium» weist die kühnsten Harmonien auf, die Mozart je geschrieben hat. Die Fuge (108 Takte) mit einem markanten Thema, das zu den eindrücklichsten Fugenthemen überhaupt gehört, wird vom Cello exponiert.

Zwischen 1997 und 2005 hat Jörg Widmann vier Streichquartette vorgelegt. Beim fünften kam die menschliche Stimme hinzu, uraufgeführt Februar 2005 in Köln.
Dieses 5. Streichquartett hat Jörg Widmann mit der Fuge in Zusammenhang gebracht, die – so der Komponist – oft in der Musikgeschichte als Schlussteil eines Werks als Satztechnik gewählt wurde. Er betrachtet sein Streichquartett Nr. 5 indes als »Genese einer Fuge, keine Fuge. Als ›Flucht‹, als Vielzahl von Anläufen zu einem Fugenthema wird sie allerdings wörtlich genommen: eng motivisch miteinander verwobene Themenfragmente und Phrasenkürzel tauchen auf und brechen schroff ab. Sie streben auseinander und sind doch immer mehr aufeinander bezogen. Das Kopfmotiv von Ludwig van Beethovens Streichquartett Große Fuge B-Dur op. 133 zieht sich als Zitat und Paraphrase – als begleitender Schatten – durch das Werk. Indem Jörg Widmann das Ringen, die Auseinandersetzung mit den Vorläufern, die Zweifel und die eigenen Reflexionen miteinkomponiert, erhält sein Werk eine eigene Authentizität und einen sympathischen Zug an Menschlichkeit.

Das Streichquartett Nr. 13 von Beethoven wurde 1825 fertiggestellt. Seine ursprüngliche Form bestand aus sechs Sätzen von insgesamt etwa 50 Minuten. Nach der Uraufführung des Werks überzeugten gemischte Reaktionen und der Vorschlag seines Verlegers Beethoven, das Werk durch einen anderen Schlusssatz zu ersetzen, einen viel kürzeren und leichteren als die gewaltige Große Fuge. Dieses neue Finale wurde 1826 geschrieben und ist somit das letzte wesentliche Kompositionsstück, das Beethoven vor seinem Tod vollendete, und er hat es nie miterlebt. Das ursprüngliche Finale wurde dann separat veröffentlicht. Moderne Aufführungen folgen manchmal den ursprünglichen Absichten des Komponisten, lassen das Ersatzfinale weg und schließen mit der Fuge.

Freuen Sie sich auf selten dargebotene, aber absolut hörenswerte Höhepunkte der moderneren Kammermusikliteratur!
Ein Konzertabend, der sicher einen Besuch lohnt!

Kartenvorverkauf (inkl. Vorverkaufsgebühren) über MünchenTicket MünchenTicket 


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Freie Plätze für diesen Event: 97


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